Jusos fordern mehr Kommunikation
28. Januar 2010
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„Ein wirklich peinlicher Auftritt für den Landkreis Leer!“ so bezeichnet Carsten Janssen, Juso Vorsitzender für den Kreis Leer, den katastrophalen Entscheidungsweg des Landrates Bernhard Bramlage für das Glatteisfiasko vom 28.01.2010. Die Jusos fordern hier eine konzeptionelle Änderung der Vorgehensweise für den Fall von Glatteis.
Nachdem sich einige Busunternehmen entschieden hatten, keine weiteren Schülertransporte mehr durchzuführen, wurde trotzdem kein allgemein gültiger Schulausfall ausgesprochen. Gerade die Busfahrer, welche im ganzen Kreisgebiet unterwegs sind, haben einen konkreten Einblick in die Straßenverhältnisse. „Wenn sich also eben diese entscheiden nicht mehr zu fahren, so sind die Sicherheitsbedenken eben zu groß und der sichere Schülertransport ist nicht mehr gewährleistet.“ findet Carsten Janssen. Der Landkreis Leer hätte mehr mit den entsprechenden Busunternehmen kommunizieren müssen um sich für einen Schulausfall zu entscheiden. Stattdessen gab es für die Schüler ein einzigartiges Chaos und viele Schüler waren verunsichert, wie sie nach Hause kommen. So wurden beispielsweise Schüler zur Schule transportiert und bekamen dort direkt bei der Ankunft die Auskunft, dass es keinen Rücktransport nach dem Unterricht geben wird. Auch für die Eltern stellt dies ein Problem dar: „Es hat eben nicht jeder zwei Autos zur Verfügung und kann sein Kind einfach so abholen, geschweige denn ist überhaupt immer ein Elternteil zu Hause.“ so Janssen. Für die Zukunft fordern die Jusos den Landkreis Leer auf, sich um eine bessere Zusammenarbeit und Kommunikation mit den Busunternehmen zu bemühen. So könnte rechtzeitig entschieden werden, ob die Busse fahren und falls nicht, der Schulausfall ausgerufen wird.
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